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5. Spice Garden / National Park / Street Art

Die unendlichen Tiefen des Urwalds.
Die unendlichen Tiefen des Urwalds.

Spice Garden

 

Guten Morgen ihr Frostbeulen,

 

zum Frühstück gab es heute mal gebratene Eier, Pancakes, Räucherlachs und Avocado mit frisch gebrühtem Kaffee.

Das war mal ein richtiges Frühstück und genau die richtige Basis für unseren Ausflug in den Spice Garden und anschließend in den Nationalpark hier auf Penang. Wir mussten uns nur überlegen, wie wir hinkommen, denn mit Bus kostete die Fahrt zwar nur 1,80 RM hätte aber auch ca. 1,15 Stunden gedauert. Daher entschieden wir uns, mit einem Grab-Taxi zu fahren. Grab ist sowas wie Uber und kostete uns zwar mehr als der Bus, aber dafür dauerte die Fahrt nur ein drittel so lang. Sehr schnell war der Zugriff eingerichtet und zwei Minuten nach der Anfrage kam auch schon die Antwort, dass der Fahrer bereit steht. Schwupp, saßen wir im Auto und wurden für 24 RM zum Spice Garden gefahren. Das sind umgerechnet ca. 5€. Der Spice Garden ist ein wunderbar angelegtes Areal mit verschiedensten Pflanzen aus dem asiatischen Raum und ausgeschilderte Pflanzen kann man sich durch einen Audio Guide erklären lassen. Bevor die Tour los ging, bekamen wir erstmal eine Citronella-Dusche. Das diente als Schutz vor Moskitos. Der Einritt kostete 29 RM pro Person. Ob Kaffeebaum, Stevia, Bambus oder Stechapfel, die man ja noch halbwegs kennt, wachsen da auch Pflanzen, die man definitiv niemals verzehren sollte. Es gibt Fussreflexzonenmassagewege und eine riesige Schaukel mitten im Urwald auf der man relaxed schaukeln kann. Auch eine Teestation, an der eine riesige Teekanne mit frischem Tee zum selber zapfen steht. Was für ein Tee es war, wissen wir nicht aber er war sehr lecker und wir leben noch ;) . Viele Schmetterlinge, Echsen, Affen und Insekten konnten wir sehen und wir waren ca. 3h unterwegs. Im Anschluss aßen wir die Malaysische Spezialität „Nasi Lemak“ um etwas im Magen zu haben. Das war Reis mit Sambal und verschiedenen Kräutern und einem Fischkopf. Sehr lecker aber auch sehr scharf. Das ganze verzerrten wir direkt am Strand mit Ausblick aufs Meer, bei ca. 33°C im Schatten und um die 80% Luftfeuchtigkeit. Schön!

 


National Park

 

Um zum Nationalpark zu kommen, nahmen wir den Bus und fuhren nochmal ca. 10 min.

Der Nationalpark ist im Norden der Insel und der Eintritt ist kostenlos.

Am Eingang muss man allerdings seine Personalien und die Passnummer abgeben, falls man mal verloren geht oder irgendwo verscharrt gefunden wird, Spaß.

Im Park herrscht striktes Rauchverbot, des weiteren ist es verboten zu Schreien oder Krach zu machen, Musik zu hören, Müll weg zu schmeißen, Affen zu füttern oder Pflanzen abzureißen.

 

„Take nothing but photographs, leave nothing but footprints.“

 

Im Park sind befestigte Wege und Schilder und trotz alledem benötigt man festes Schuhwerk, Sonnencreme und viel zu trinken. Im Dschungel selber war es unbeschreiblich heiß und feucht und man schwitzte schon nur beim Sitzen. Viele der Touristen wollten zu dem bekannten Monkey Beach, an dem es Affen gibt und wohl auch einen tollen Ausblick. Das Meer hatte allerdings Ebbe und war irgendwie milchig. Von zwei deutschen Touristen haben wir im Spice Garden erfahren, dass es wohl viele Quallen im Wasser gibt und von daher das Baden im Meer nicht empfohlen sei. 

Also nahmen wir eine Abzweigung nach links anstatt nach rechts, ohne zu wissen was uns erwartet. Wir waren einfach mal abenteuerlustig und freuten uns, dass kein Tourist uns folgte. Diese Atmosphäre und die Geräusche des Dschungels waren einfach atemberaubend. Nach den Tagen zwischen Wolkenkratzern und Partymeilen, saugten wir das ganze auf und genossen es durch den Wald zu krackseln. Ja es war echt anstrengend bei der Wärme und wir waren klitschnass aber die Mühe hat sich gelohnt.

Ein kleiner Flusslauf sorgte zwischendurch für Abkühlung und dann kamen wir zu einer Hängebrücke mitten im Wald. Es sah zwar so aus, als wäre der Einritt verschlossen gewesen, aber jemand hatte sich scheinbar schon vor uns Eintritt verschafft und ließ die Tür offen, na so was.

Also hoch da und Action. Einfach ohne Worte, wir haben uns gefühlt wie die Kandidaten aus dem Dschungelcamp, Kasalla! Die Hängebrücke schwankte ordentlich aber es machte Spaß. Später erfuhren wir am Eingang, dass die Hängebrücken gesperrt waren, weil bereits ein Baum auf eine der Brücken gekracht ist und generell die Bäume dort wohl mittlerweile nicht mehr so vertrauenswürdig sind in Sachen Stabilität. Oha! Wir sind trotzdem wieder mit beiden Beinen auf festem Boden angekommen :)

Nach den Hängebrücken wurde der Weg dann aber kaum noch erkennbar zwischen den Pflanzen und dazu noch immer steiler. Das war uns dann doch zu viel und es war auch bereits ca. 16:30 Uhr. Der Park schließt um 18:00 Uhr seine Pforten und wir hatten einen Rückweg von ca. einer Stunde zu bewältigen. Also drehten wir um mit vielen tollen Erfahrungen und Bildern im Gepäck.    

Dann liefen uns noch ein paar Warane und eine Horde Affen über den Weg – Wer hat die Kokosnuss geklaut?


Batu Ferringhi

 

Um zurück zu kommen, nahmen wir den Bus und machten aber noch einen Stopp in Batu Ferringhi. Das ist einer der wenigen Strände an denen Jedermann baden gehen kann und daher sehr überlaufen. Aber um mal die Beine ins Wasser zu stecken und den Sonnenuntergang zu genießen, nahmen wir das in Kauf. Ein Teller Fried Thai Rice und Honey Chicken mit einem Kaltgetränk schlossen das Loch in unserem Bauch und ließen uns den Sonnenuntergang genießen. Ein tolles Schauspiel und genau das richtige nach so einem Tag. Die Sonne ging um ca. 19:30 Uhr unter und um ca. 20:30 Uhr saßen wir wieder im Bus für die Rückfahrt.


Street-art von Georgetown 

 

In der „Islander Lodge“ angekommen, duschten wir uns schwuppdiwupp ging es schon wieder weiter um noch die berühmte Street-art von Georgetown zu suchen. Wer mal Street-art Georgetown bei Google eingibt, wird sogar eine offizielle Karte zu einzelnen Standpunkten finden. Im Dunkeln erscheinen die Bilder nochmal viel besser und die Straßen sind nicht gesäumt von Touristen. So gelangen uns super Bilder und wir lernten eine ganz andere Seite der Stadt kennen. Dann gab es nochmal eine Kleinigkeit zu Essen (Denn wir haben hier immer Hunger) bei einem Araber und um ca. 0:00 Uhr waren wir auf dem Zimmer. Wir mussten noch unsere Sachen packen, denn morgen geht es schon weiter nach Kuala Lumpur. Dazu gibt es dann später mehr.

Diesmal sind es ein paar mehr Sätze und Bilder geworden aber man kann es gar nicht alles in Worte fassen. Schön, schön, schön....schön! 

Nun sind wir gerade in Kuala Lumpur in unser Domizil für die nächsten drei Tage mitten im Zentrum in der 19. Etage eingezogen.

 

Mehr davon gibt es später... Liebe Grüße, Stef und Andi

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